Finanzierungs-Rechner für Solaranlagen
Nicht jeder kann oder möchte eine PV-Anlage auf einen Schlag bezahlen. Unser Rechner zeigt Ihnen monatliche Raten, Gesamtkosten inkl. Zinsen und vergleicht Barkauf, Kredit und Miete.
Finanzierungs-Rechner
Vergleichen Sie Kauf, Kredit und Miete für Ihre PV-Anlage
Anlagenkosten & Eigenkapital
Kreditkonditionen (z.B. KfW 270)
Ertrag & Strompreise
Vergleich: Kauf vs. Finanzierung vs. Miete
| Barkauf | Finanzierung | Miete (20 J.) | |
|---|---|---|---|
| Gesamtkosten | 14.000 € | 15.617 € | 28.800 € |
| Zinsen / Aufpreis | 0 € | 1.617 € | 14.800 € |
| Amortisation | 9,1 Jahre | 10,2 Jahre | – |
| Ertrag 25 Jahre | 24.404 € | 22.787 € | 9.604 € |
| Eigentum nach Laufzeit | Ja | Ja | Nein |
Detaillierte Aufschlüsselung
Kreditdetails
Jährlicher PV-Ertrag
Steuerlicher Hinweis
Seit 2023 sind PV-Anlagen bis 30 kWp auf Einfamilienhäusern von der Einkommensteuer befreit (§ 3 Nr. 72 EStG). Die 0 % MwSt gilt für den Kauf und die Installation. Zinsen aus einem Kredit sind in diesem Fall nicht steuerlich absetzbar. Für gewerbliche Anlagen gelten andere Regelungen — konsultieren Sie einen Steuerberater.
Diese Berechnung dient zur Orientierung. Tatsächliche Konditionen können je nach Bonität, Bank und Förderprogramm abweichen. Die KfW-Konditionen (Programm 270) werden regelmäßig angepasst — prüfen Sie die aktuellen Zinssätze auf kfw.de. Degradation und Betriebskosten sind nicht berücksichtigt.
KfW-Kredit 270: Erneuerbare Energien – Standard
Das KfW-Förderprogramm 270 bietet zinsgünstige Darlehen für die Errichtung und Erweiterung von PV-Anlagen. Die wichtigsten Eckdaten:
- Kreditbetrag: bis zu 150 Mio. EUR (keine Obergrenze für Privatpersonen relevant)
- Laufzeit: 5 bis 20 Jahre, davon 1–3 tilgungsfreie Anlaufjahre
- Zinssatz: variabel, abhängig von Bonität und Laufzeit (Stand 2026: ab ca. 2 %)
- Antragstellung: über Ihre Hausbank vor Beginn des Vorhabens
Finanzierungsoptionen im Überblick
1. Barkauf
Günstigste Option auf 25 Jahre: Keine Zinsen, schnellste Amortisation, sofortiges Eigentum. Erfordert jedoch das volle Kapital vorab.
2. Kredit (KfW oder Hausbank)
KfW-Kredit oder klassischer Ratenkredit. Monatliche Raten werden teilweise durch PV-Erträge gedeckt. Zinskosten erhöhen die Gesamtinvestition, aber Sie behalten Ihr Eigenkapital für andere Zwecke.
3. Miete / Pacht
Einige Anbieter (z.B. Enpal, DZ4) bieten PV-Anlagen zur Miete an: kein Eigenkapital nötig, Wartung inklusive, aber kein Eigentum und höhere Gesamtkosten über die Laufzeit. Nach Mietende (meist 20 Jahre) kann die Anlage oft übernommen werden.
Steuerliche Aspekte
Seit 2023 gilt für PV-Anlagen bis 30 kWp auf Einfamilienhäusern eine Einkommensteuer-Befreiung (§ 3 Nr. 72 EStG). Die 0 % Mehrwertsteuer reduziert die Anschaffungskosten zusätzlich. Bei einer Finanzierung sind die Kreditzinsen in der Regel nicht steuerlich absetzbar, da keine steuerpflichtigen Einkünfte mehr vorliegen.
Für gewerbliche Anlagen oder Mehrfamilienhäuser gelten abweichende Regelungen. Lassen Sie sich von einem Steuerberater beraten.
Tipps zur Finanzierung
- Angebote vergleichen: KfW-Konditionen variieren je nach durchleitender Bank — holen Sie mehrere Angebote ein.
- Tilgungsfreie Anlaufzeit nutzen: Die KfW bietet bis zu 3 tilgungsfreie Jahre, in denen Sie nur Zinsen zahlen.
- Sondertilgung prüfen: Viele KfW-Kredite erlauben kostenlose Sondertilgungen zur schnelleren Rückzahlung.
- Eigenkapital optional: Eine 100 %-Finanzierung ist bei guter Bonität möglich, erhöht aber die Zinskosten.
Detaillierte Erläuterungen zu unseren Berechnungsmethoden finden Sie auf unserer Methodik-Seite. Für eine vollständige Wirtschaftlichkeitsanalyse nutzen Sie unseren PV-Rechner.