Contexagon Solantiq
Allgemein

Dachneigung

Winkel des Dachs gegenüber der Horizontalen – beeinflusst den Solarertrag und die optimale Modulausrichtung.

Auch bekannt als: Neigungswinkel, Dachwinkel

Was ist die Dachneigung?

Die Dachneigung beschreibt den Winkel zwischen der Dachfläche und der horizontalen Ebene, angegeben in Grad (°). Sie bestimmt maßgeblich, wie viel Sonnenlicht die Solarmodule über das Jahr einfangen und ist ein wichtiger Faktor für die Ertragsplanung.

Optimale Dachneigung für PV

ZielOptimale NeigungAusrichtung
Maximaler Jahresertrag30–35°Süd
Maximaler Sommerertrag20–25°Süd
Maximaler Winterertrag55–60°Süd
Eigenverbrauchsoptimiert30–40°Ost-West

Ertragseinbußen bei Abweichung

Die Photovoltaik ist erstaunlich tolerant gegenüber Abweichungen vom Optimum:

DachneigungErtrag (relativ, bei Südausrichtung)
0° (flach)ca. 87 %
15°ca. 95 %
30°ca. 100 % (Optimum)
45°ca. 97 %
60°ca. 90 %
90° (Fassade)ca. 70 %

Typische Dachneigungen in Deutschland

  • Flachdach: 0–5° (Aufständerung empfohlen)
  • Pultdach: 5–15°
  • Satteldach: 20–50° (meistens 35–45°)
  • Walmdach: 25–40°

Praxistipp

Die meisten deutschen Satteldächer haben eine Neigung von 35–45° und sind damit nahezu optimal für Photovoltaik. Selbst bei ungünstiger Neigung oder Ausrichtung lohnt sich PV in den meisten Fällen.