Contexagon Solantiq
Technik

Monokristallin

Solarzellentyp aus einkristallinem Silizium mit hohem Wirkungsgrad und charakteristisch dunkler, gleichmäßiger Oberfläche.

Auch bekannt als: Monokristalline Solarzelle, Mono-Si

Was bedeutet monokristallin?

Monokristalline Solarzellen bestehen aus einem einzigen, gleichmäßig gewachsenen Siliziumkristall. Sie werden im Czochralski-Verfahren hergestellt, bei dem ein Impfkristall langsam aus einer Siliziumschmelze gezogen wird. Das Ergebnis ist ein hochreines Material mit einer geordneten Kristallstruktur.

Eigenschaften

EigenschaftWert
Wirkungsgrad (Modul)20–24 %
OptikDunkel, gleichmäßig schwarz
Temperaturkoeffizientca. −0,3 bis −0,4 %/°C
Marktanteil (2024)ca. 95 %
Lebensdauer25–30+ Jahre

Vorteile gegenüber Polykristallin

  • Höherer Wirkungsgrad bei gleicher Fläche
  • Besseres Schwachlichtverhalten
  • Gleichmäßigere, ästhetisch ansprechendere Optik
  • Längere Leistungsgarantien üblich

Weiterentwicklungen

Monokristalline Zellen bilden die Basis für moderne Hochleistungstechnologien wie PERC, TOPCon und HJT. Durch zusätzliche Passivierungsschichten und optimierte Kontaktstrukturen werden immer höhere Wirkungsgrade erzielt.

Praxistipp

Monokristalline Module sind heute der Standard und haben polykristalline Module fast vollständig vom Markt verdrängt. Bei Neuanlagen gibt es kaum noch einen Grund, andere Technologien zu wählen.