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Wirtschaft

Teileinspeisung

Betriebsmodell, bei dem Solarstrom vorrangig selbst verbraucht und nur der Überschuss ins Netz eingespeist wird.

Auch bekannt als: Überschusseinspeisung, Teileinspeisungsmodell

Was ist Teileinspeisung?

Bei der Teileinspeisung (auch Überschusseinspeisung) wird der erzeugte Solarstrom vorrangig im eigenen Haushalt verbraucht. Nur der Überschuss, der nicht sofort benötigt wird, fließt ins öffentliche Stromnetz und wird vergütet.

Funktionsweise

Der Wechselrichter speist den Solarstrom ins Hausnetz ein. Laufende Verbraucher (Kühlschrank, Herd, Waschmaschine) werden direkt versorgt. Übersteigt die Erzeugung den Verbrauch, fließt der Rest automatisch ins Netz. Ein Zweirichtungszähler erfasst sowohl Einspeisung als auch Bezug.

Wirtschaftlichkeit

BereichWert
Einspeisevergütung (bis 10 kWp)8,1 ct/kWh
Vermiedener Strombezugca. 30–35 ct/kWh
Einsparung pro selbst verbrauchter kWhca. 22–27 ct/kWh

Jede selbst verbrauchte kWh spart die Differenz zwischen Strompreis und Einspeisevergütung. Daher ist die Maximierung des Eigenverbrauchs wirtschaftlich sinnvoll.

Eigenverbrauch optimieren

  • Batteriespeicher für die Nutzung am Abend und in der Nacht
  • Verbrauchsanpassung: Energieintensive Geräte tagsüber betreiben
  • Wärmepumpe und E-Auto als flexible Verbraucher einbinden

Praxistipp

Teileinspeisung ist das Standardmodell für private Hausdachanlagen. In Kombination mit einem Batteriespeicher und smartem Lastmanagement lässt sich die Wirtschaftlichkeit weiter steigern.