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Dynamischer Tarif ★ 3,8 / 5

aWATTar im Test: Der Pionier der dynamischen Stromtarife

aWATTar im Profil: stündliche Börsenpreise seit 2014, 100 % Wasserkraft in Österreich. Stärken, Schwächen und PV-Tauglichkeit im Überblick.

~7 Min. Lesezeit

Unsere Bewertung

3,8 / 5
Preis-Leistung
3,5
Ökostrom & Nachhaltigkeit
4
PV-Besitzer-Tauglichkeit
4
App & Service
3,5
Vertragstransparenz
4

Redaktionelle Einschätzung der Solantiq-Redaktion aus PV-Besitzer-Sicht — keine Messung, Stand siehe Artikeldatum.

Tarif-Eckdaten

Preismodell
EPEX-Spot stündlich + prozentualer Aufschlag
Tarife
HOURLY (stündlich), in Österreich auch MONTHLY
Smart Meter
Für HOURLY erforderlich
Vertragslaufzeit
Monatlich kündbar
Herkunft
Österreich, Pionier seit 2014

Vorteile

  • Längste Erfahrung am Markt — dynamische Tarife seit 2014
  • Transparentes Preismodell mit veröffentlichten Stundenpreisen
  • In Österreich 100 % Strom aus Wasserkraft
  • Gute API — beliebt bei Home-Assistant-Nutzern

Nachteile

  • Neukundenaufnahme in Deutschland war zeitweise pausiert — Verfügbarkeit prüfen
  • App schlichter als bei Tibber oder Rabot
  • Prozentualer Aufschlag auf den Börsenpreis statt reiner Grundgebühr

Besonders geeignet für

Home-Assistant- und Smart-Home-BastlerPV + SpeicherHaushalte in Österreich

Überblick: Wer ist aWATTar?

aWATTar aus Wien hat 2014 als erster Anbieter im deutschsprachigen Raum stündliche Börsenpreise an Endkunden weitergegeben — Jahre bevor „dynamischer Tarif” zum Buzzword wurde. In Österreich liefert aWATTar Strom aus 100 % Wasserkraft, in Deutschland war die Neukundenaufnahme zuletzt zeitweise eingeschränkt (Stand: Juni 2026, aktuelle Verfügbarkeit beim Anbieter prüfen).

Das Tarifmodell im Detail

  • HOURLY: stündlicher EPEX-Spot-Preis plus prozentualer Aufschlag und Grundgebühr; erfordert einen Smart Meter
  • MONTHLY (AT): Monatsmittel der Börse, funktioniert ohne Smart Meter — aber ohne stündliche Sparchancen
  • Laufzeit: monatlich kündbar

Der Unterschied zum Tibber-Modell: aWATTar verdient anteilig am Verbrauch, Tibber über eine Fixgebühr. Für Vielverbraucher (Wärmepumpe, E-Auto) rechnet sich die Fixgebühr tendenziell besser — die Beispielrechnungen stehen im Vergleich dynamischer Tarife.

Aus PV-Besitzer-Sicht

aWATTar war früh auf die PV-Community zugeschnitten:

  1. Offene Preis-API: Die Stundenpreise sind frei abrufbar — ideal für eigene Automationen mit Home Assistant, um Speicher und Verbraucher preisgesteuert zu schalten.
  2. Negative Preise: aWATTar reicht auch negative Börsenpreise durch — in Überschussstunden wird der Netzbezug faktisch vergütet.
  3. Einspeisung: Die EEG-Vergütung läuft unabhängig weiter; in Österreich bietet aWATTar eigene Einspeisetarife (SUNNY).

Für wen lohnt sich aWATTar?

ProfilEinschätzung
Smart-Home-Bastler mit PV + SpeicherSehr gut — offene API, bewährtes Modell
Komfort-Nutzer (App-Steuerung „out of the box”)Tibber oder Rabot sind bequemer
Haushalte in ÖsterreichTop-Option, inkl. Wasserkraft-Strom
Neukunden in DeutschlandVerfügbarkeit zuerst prüfen

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