aWATTar im Test: Der Pionier der dynamischen Stromtarife
aWATTar im Profil: stündliche Börsenpreise seit 2014, 100 % Wasserkraft in Österreich. Stärken, Schwächen und PV-Tauglichkeit im Überblick.
Unsere Bewertung
- Preis-Leistung
- 3,5
- Ökostrom & Nachhaltigkeit
- 4
- PV-Besitzer-Tauglichkeit
- 4
- App & Service
- 3,5
- Vertragstransparenz
- 4
Redaktionelle Einschätzung der Solantiq-Redaktion aus PV-Besitzer-Sicht — keine Messung, Stand siehe Artikeldatum.
Tarif-Eckdaten
- Preismodell
- EPEX-Spot stündlich + prozentualer Aufschlag
- Tarife
- HOURLY (stündlich), in Österreich auch MONTHLY
- Smart Meter
- Für HOURLY erforderlich
- Vertragslaufzeit
- Monatlich kündbar
- Herkunft
- Österreich, Pionier seit 2014
Vorteile
- ✓Längste Erfahrung am Markt — dynamische Tarife seit 2014
- ✓Transparentes Preismodell mit veröffentlichten Stundenpreisen
- ✓In Österreich 100 % Strom aus Wasserkraft
- ✓Gute API — beliebt bei Home-Assistant-Nutzern
Nachteile
- ✗Neukundenaufnahme in Deutschland war zeitweise pausiert — Verfügbarkeit prüfen
- ✗App schlichter als bei Tibber oder Rabot
- ✗Prozentualer Aufschlag auf den Börsenpreis statt reiner Grundgebühr
Besonders geeignet für
Überblick: Wer ist aWATTar?
aWATTar aus Wien hat 2014 als erster Anbieter im deutschsprachigen Raum stündliche Börsenpreise an Endkunden weitergegeben — Jahre bevor „dynamischer Tarif” zum Buzzword wurde. In Österreich liefert aWATTar Strom aus 100 % Wasserkraft, in Deutschland war die Neukundenaufnahme zuletzt zeitweise eingeschränkt (Stand: Juni 2026, aktuelle Verfügbarkeit beim Anbieter prüfen).
Das Tarifmodell im Detail
- HOURLY: stündlicher EPEX-Spot-Preis plus prozentualer Aufschlag und Grundgebühr; erfordert einen Smart Meter
- MONTHLY (AT): Monatsmittel der Börse, funktioniert ohne Smart Meter — aber ohne stündliche Sparchancen
- Laufzeit: monatlich kündbar
Der Unterschied zum Tibber-Modell: aWATTar verdient anteilig am Verbrauch, Tibber über eine Fixgebühr. Für Vielverbraucher (Wärmepumpe, E-Auto) rechnet sich die Fixgebühr tendenziell besser — die Beispielrechnungen stehen im Vergleich dynamischer Tarife.
Aus PV-Besitzer-Sicht
aWATTar war früh auf die PV-Community zugeschnitten:
- Offene Preis-API: Die Stundenpreise sind frei abrufbar — ideal für eigene Automationen mit Home Assistant, um Speicher und Verbraucher preisgesteuert zu schalten.
- Negative Preise: aWATTar reicht auch negative Börsenpreise durch — in Überschussstunden wird der Netzbezug faktisch vergütet.
- Einspeisung: Die EEG-Vergütung läuft unabhängig weiter; in Österreich bietet aWATTar eigene Einspeisetarife (SUNNY).
Für wen lohnt sich aWATTar?
| Profil | Einschätzung |
|---|---|
| Smart-Home-Bastler mit PV + Speicher | Sehr gut — offene API, bewährtes Modell |
| Komfort-Nutzer (App-Steuerung „out of the box”) | Tibber oder Rabot sind bequemer |
| Haushalte in Österreich | Top-Option, inkl. Wasserkraft-Strom |
| Neukunden in Deutschland | Verfügbarkeit zuerst prüfen |
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