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Allgemein

EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz)

Deutsches Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien – regelt u. a. die Einspeisevergütung für Solarstrom.

Auch bekannt als: Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG 2023

Was ist das EEG?

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist das zentrale deutsche Gesetz zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Es wurde im Jahr 2000 eingeführt und seitdem mehrfach novelliert. Das EEG regelt unter anderem die Einspeisevergütung, den Netzanschluss und die Abnahmegarantie für Solarstrom.

Wichtige Regelungen für PV-Anlagenbetreiber

  • Einspeisevergütung: Garantierte Vergütung für 20 Jahre ab Inbetriebnahme
  • Abnahmegarantie: Netzbetreiber sind verpflichtet, Solarstrom abzunehmen
  • Meldepflicht: Anlagen müssen im Marktstammdatenregister registriert werden
  • Volleinspeisungsoption: Seit EEG 2023 mit höherer Vergütung

Meilensteine des EEG

JahrNovelleWesentliche Änderung
2000EEG 2000Einführung der Einspeisevergütung
2012EEG 2012Eigenverbrauchsbonus
2017EEG 2017Ausschreibungspflicht für große Anlagen
2023EEG 2023Höhere Vergütung, Volleinspeisungsoption, keine EEG-Umlage mehr

Praxistipp

Das EEG wird regelmäßig angepasst. Für die Vergütungshöhe ist das Datum der Inbetriebnahme entscheidend – die Vergütung wird dann für 20 Jahre festgeschrieben. Eine zeitnahe Inbetriebnahme sichert den aktuellen Satz, bevor die halbjährliche Degression greift.